 | Autor: Alexander von Humboldt |  |  |  |
Alexander von Humboldtdt. Naturforscher u. Geograf 1769 - 1859 |
1. Alles, was sich zu lange hinschleppt, ehe es zu etwas nur irgend Sichtbarem wird, verliert an Interesse. Interesse (Interesse) | 6
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2. Alles wissenschaftliche Arbeiten ist nichts anderes als immer neuen Stoff in allgemeine Gesetze zu bringen. Arbeit (Arbeiten, Gesetze) | 10
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3. Das Beste im Menschen ist, was man offen aussprechen darf. Laudatio (Laudatio, Reden, Gespräch, Offenheit) | 6
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4. Denken und Wissen sollten immer gleichen Schritt halten. Das Wissen bleibt sonst tot und unfruchtbar. Denken (Denken, Wissen, Schritt) | 8
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5. Der Mensch muß das Gute und Große wollen, das Übrige hängt vom Schicksal ab. Wille (Mensch, Große) | 4
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6. Die meisten Menschen machen sich selbst bloß durch übertriebene Forderungen an das Schicksal unzufrieden. Forderungen (Forderungen) | 4
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7. Die Sehnsucht nach wahrer Freundschaft und Liebe ist ein Vorrecht zarter und gebildeter Seelen. Sehnsucht (Sehnsucht, Freundschaft, Liebe) | 3
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8. Diesseits des Meeres finde ich wohl nie so einen Ort wieder. Meeres (Meeres) | 8
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9. Die Vergangenheit und die Erinnerung haben eine unendlich Kraft, und wenn auch schmerzliche Sehnsucht daraus quillt, sich ihnen hinzugeben, so liegt darin doch ein unaussprechlich süßer Genuß. Vergangenheit (Vergangenheit, Erinnerung, Kraft, Sehnsucht, Genuß) | -
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10. Erkenntnis macht frei, Bildung fesselt, Halbbildung stürzt in Sklaverei. Erkenntnis (Erkenntnis, Bildung, Sklaverei) | -
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