 | Autor: Charles de Baudelaire |  |  |  |
Charles de Baudelairefranz. Dichter 1821 - 1867 |
1. Der Aberglaube ist Born und Sammelbecken aller Wahrheiten. Aberglaube (Aberglaube, Sammelbecken, Wahrheiten) | -
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2. Der Mensch ist ein anbetendes Tier. Mensch (Mensch, Tier) | -
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3. Der Tod berührt uns tiefer unter der gleißenden Herrschaft des Sommers. Herrschaft (Herrschaft) | -
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4. Die Männer, die mit den Frauen am besten auskommen, sind dieselben, die auch wissen, wie man ohne Frauen auskommt. Männer (Männer, Frauen) | -
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5. Die schönste List des Teufels ist, uns zu überzeugen, daß es ihn nicht gibt. List (List) | -
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6. Die Wanduhr meldet Mitternacht. Ich höre Hohn in ihrem Schlage. Was hast du, fragt sie, Mensch, gemacht mit diesem nun gewich'nen Tage? Wanduhr (Wanduhr, Mitternacht, Mensch, Tage) | -
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7. Durch das Opfer bestätigt die Revolution den Aberglauben. Durch (Durch, Opfer, Revolution, Aberglauben) | -
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8. Es gibt Augenblicke in unserem Leben, in denen Zeit und Raum tiefer werden und das Gefühl des Daseins sich unendlich ausdehnt. Augenblicke (Augenblicke, Leben, Zeit, Gefühl, Daseins) | -
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9. Gott ist das einzige Wesen, das, um zu herrschen, nicht selbst zu existieren braucht. Gott (Gott, Wesen) | -
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10. Lang ist die Kunst, flüchtig das Leben. Leben (Leben) | -
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