 | Autor: Ludwig Börne |  |  |  |
Ludwig Börnedt. Schriftsteller u. Kritiker 1786 - 1837 |
1. Alle Narrheit erschöpfen, so gelangt man zum Boden der Weisheit. Narrheit (Narrheit) | -
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2. Als Gott die Welt erschuf, da schuf er den Mann und das Weib, nicht Herrn und Knecht, nicht Juden und Christen, nicht Arme und Reiche. Gott (Gott, Welt, Mann, Weib, Juden, Christen, Reiche) | -
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3. Als Pythagoras seinen bekannten Lehrsatz entdeckte, brachte er den Göttern hundert Ochsen dar. Seitdem zittern die Ochsen, so oft eine neue Wahrheit ans Licht kommt. Wahrheit (Pythagoras, Göttern, Wahrheit, Licht) | -
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4. Beim Beginn einer Unternehmung und unweit des Zieles ist die Gefahr des Mißlingens am größten. Wenn Schiffe scheitern, geschieht es nahe am Ufer. Anfang (Beim, Beginn, Unternehmung, Zieles, Gefahr, Schiffe, Ufer) | -
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5. Das Geheimnis jeder Macht besteht darin, zu wissen, daß andere noch feiger sind als wir. Allmacht (Allmacht, Furcht, Gegner, Angst, Chef, Erfolg, Risiko, Stärke) | -
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6. Das größte häusliche Unglück, das einem Mann begegnen kann, ist, wenn seine Frau einmal gegen ihn Recht hat, nachdem er es ihr abgestritten. Dieses einzige kleine Recht dient ihr wie ein Fläschchen... Mann (Mann, Recht, Dieses, Jahre, Gerede) | -
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7. Das Schicksal macht nie einen König matt, ehe es ihm Schach geboten hat. Vorwarnung (König, Schach) | -
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8. Das Schmollen der Weiber ist nichts als ein Guerillakrieg, den sie gegen die konzentrierte Macht der Männer führen, ein Krieg, in dem sie immer siegen. Weiber (Weiber, Guerillakrieg, Männer, Krieg) | -
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9. Der Geist des Mannes ist sonnenlichter Tag. Der Geist des Weibes gleicht mondheller Nacht, und der trübste Tag ist heller als die hellste Nacht. Aber der Tag verdunkelt die Sterne und macht das Leb... Geist (Geist, Weibes, Nacht, Leben, Welten, Liebe) | -
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10. Der Humor ist keine Gabe des Geistes, sondern des Herzens. Humor (Gabe, Geistes, Herzens) | -
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