 | Autor: Walther von der Vogelweide |  |  |  |
Walther von der Vogelweidemittelhochdt. Lyriker 1170 - 1230 |
1. Dem schlechtesten Manne diene, Sohn, daß dir der beste lohne!
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2. Nimmer wirds gelingen, Zucht mit Ruten zu erzwingen: Wer zu Ehren kommen mag, dem gibt Wort soviel als Schlag. Zucht (Zucht, Ehren, Wort, Schlag) | -
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3. Owe war sint verswunden alliu mîniu jâr! ist mri mîn leben getroumet, oder ist ez wâr? (O weh, wohin entschwanden alle meine Jahre! War mein Leben ein Traum, oder ist es Wirklichkeit?) (So he... Alter (Jahre, Leben, Traum, Wirklichkeit, Gedicht, Jahr, Mein) | -
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4. Schenkens Lohn ist wie Saat, die aufgeht: Reiche Ernte naht, wenn reichlich ausgetreut man hat. Lohn (Lohn, Saat, Reiche, Ernte) | -
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